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Fotosammlung

Die herzlichsten Grüße aus Leipzig

Retro: Mal wieder eine Postkarte schreiben…

Blick auf den Augustusplatz mit Augusteum, Paulinerkirche und Café Felsche.

1899 wurden in Deutschland 88 Millionen Postkarten produziert. Die Hälfte davon waren mit einer Ansicht auf der Rückseite bedruckt und somit ideal als Urlaubssouvenir. Ein beliebtes Kommunikationsmedium für den sich entwickelnden Tourismus: preisgünstig durch Schnellpressendruck, mit Farbe und Retuschen in der Fotografie.

Liebe Besucher,

beste Grüsse aus Leipzig. Wie wäre es, mal wieder eine Postkarte zu schreiben? Haben Sie schon vergessen, was man dazu braucht? Sie brauchen einen Stift, eine Briefmarke (wird aufgeklebt) und eine Postkarte Ihrer Wahl… Wissen Sie noch, wie Ihre Schrift, abgesehen von der Unterschrift, aussieht? Welche Anrede benutzen Sie, wo platzieren Sie den Text, wie verabschieden Sie sich? Und vergessen Sie nicht, die Anschrift leserlich zu schreiben…

Die Postkarte wird nicht in Echtzeit versendet, sondern braucht ihre Zeit, bis sie beim Empfänger angekommt. Dafür hat eine Postkarte bleibenden Wert. Viele fleißige Postkartenschreiberinnen und Postkartenschreiber sind in der Postkartensammlung des Universitätsarchivs Leipzig versammelt.

Postkarte des Augusteums der Universität
Leipzig, um 1900, Universitätsarchiv Leipzig, UAL FS N06668

Herzlichst, Ihr Universitätsarchiv Leipzig.

Von Redaktion Universitätsarchiv Leipzig

Universitätsarchiv Leipzig. Tradition und Moderne. Seit 1409.